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Informations-Steckbrief - Kenia Flagge von Kenia

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau. Es ist geplant sie zu einer ausführlichen Informationsseite über Kenia auszubauen.

neu Aktueller Hinweis des Auswärtigen Amtes vom 06.02.2012:
Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen und Entführungen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz. Am 11. September 2011 wurden zwei britische Staatsangehörige in einer Ferienanlage nördlich von Lamu, nahe der Grenze zu Somalia, überfallen. Der Mann wurde getötet, die Frau augenscheinlich nach Somalia verschleppt. Am 1. Oktober 2011 wurde eine Französin von ihrem Privathaus auf Manda Island (gegenüber Lamu Island) von einer Gruppe entführt und vermutlich ebenfalls nach Somalia verschleppt, wo sie zwischenzeitlich verstarb. Beide Angriffe wurden auf dem Seeweg mit Schnellbooten durchgeführt. Häuser und Hotelanlagen mit direktem Meerzugang sind daher besonders gefährdet. Obwohl die kenianische Regierung ihre Sicherheitspräsenz in der Küstenregion deutlich verstärkt hat, wird von Reisen in die genannten Gebiete weiterhin abgeraten.
Ebenso sollten Reisen, die näher als etwa 100 km an die somalische Grenze heranführen, vor dem Hintergrund des derzeitigen kenianischen militärischen Vorgehens gegen die al-Shabaab-Miliz im Süden Somalias sowie der fortgesetzten Gefahr von Überfällen somalischer Banditen vermieden werden. Aufgrund der Sicherheitslage wird derzeit vom Besuch des Flüchtlingslagers Dadaab abgeraten.
Die somalische al-Shabaab-Miliz droht in Reaktion auf Operationen des kenianischen Militärs in Südsomalia mit Vergeltungsaktionen in Kenia (ausdrücklich auch in Nairobi). Im Oktober 2011 kam es in Nairobi zu zwei kleineren Anschlägen in einem Nachtklub und an einer Bushaltestelle. Seit dem Jahreswechsel 2011/2012 gab es mehrere Sprengstoffanschläge in Orten nahe der somalischen Grenze (Mandera, Wajir, Gerille), die sich v. a. gegen kenianische Sicherheitskräfte richteten.
Ferner werden sporadische kriminelle Aktivitäten auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.

Name Kurzform:   Kenia  
Name Vollform:   Republik Kenia  
Eigenname(n):   Republic of Kenya  
Bezeichnung der Staatsangehörigen:   Kenianer(in)  
Adjektiv:   kenianisch  
Amtssprache:   Englisch, Kisuaheli  
Hauptstadt:   Nairobi  
Staatsform:   Präsidialrepublik  
Staatsoberhaupt:   Mwai Kibaki (seit 20.12.2002)  
Vertreter des Staatsoberhaupts:   Vizepräsident  
Vizepräsident:   Stephen Kalonzo Musyoka (seit 10.01.2008)  
Regierungschef:   Seit August 2010 ist die neue Verfassung in Kraft, die u.a. das erst 2008 durch eine Verfassungsänderung neu eingeführte Amt des Premierministers (aktueller Amtsinhaber Raila Odinga (seit 17.04.2008)) wieder abschafft.  
Parlamentspräsident:   Kenneth Otiato Marende (seit 15.01.2008)  
Kommisarischer Außenminister:   George Saitoti (seit 28.10.2010)  
Fläche:   582.646 km²  
Einwohner:   37.953.838 (Stand Juli 2008) 1  
Human Development Index:   0,521 = Rang 148 von 177 2  
Korruptionswahrnehmungsindex:   2,1 = Rang 147 von 180 3  
Nationalfeiertag:   12. Dezember (Unabhängigkeitstag)  
Währung:   Kenia-Shilling = 100 Cents  
Mitgliedschaften:   Vereinte Nationen (seit 1963), AU (Afrikanische Union), EAC (Ostafrikanische Gemeinschaft); IGAD (Intergouvernmental Authority on Development) 4  
Unabhängigkeit:   12.12.1963 von Großbritanien  
Zwei- bzw. Drei-Buchstaben-Code
nach der Norm DIN EN ISO 3166-1:
  KE/KEN  
Olympische Länderkürzel:   KEN  
Kfz-Kennzeichen:   EAK  
Internationale Vorwahl:   +254  
Internet Top Level Domain:   .ke  
Zeitzone Universal Time Coordonné:   + 3 Stunden  
Zeitzone Mitteleuropäische Zeit:   + 2 Stunden  

Auf der Homepage des Auswärtigen Amtes finden Sie unter anderem folgende Informationen:

Quellen: 1 CIA World Factbook, 2 Human Development Report 2007/2008, 3 Transparency International Korruptionswahrnehmungsindex 2008, 4 Auswärtiges Amt

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